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LED Licht ist erwachsen geworden!

LED-Technik bietet effiziente Lichtquellen mit hohem Nutzwert. LEDs erzeugen UV- und infrarotfreies Licht, bieten eine hohe Lebensdauer (bis zu 50.000 Betriebsstunden) bei geringem Stromverbrauch und äußerst kompakter Bauform. Die technische Entwicklung schreitet fort, die Lichtausbeute von LEDs wächst stetig.
So haben z.B. Halogenleuchtmittel eine Lichtausbeute von 12–15 Lumen/Watt, mo- derne LEDs bieten dagegen eine Ausbeute von 50–100 Lumen/Watt. Eine „Lichtabstrahlende Diode", englisch „Light Emitting Diode“ (LED), besteht aus dem LED-Chip, einem Reflektor, einem Kontaktdraht und einem Kunststoffgehäuse, das die Lichtabstrahlung wie eine Linse bündelt. 

Der LED-Chip selbst ist ein Halblei- terkristall, der elektrisch zum Leuchten gebracht wird. Die Lichtfarben Rot, Grün, Blau und Gelb werden durch die Verwendung unterschiedlicher Halbleitermaterialien erreicht. Weißes LED-Licht kann zum einen durch additive Mischung erzeugt werden, also durch eine Kombination von LEDs mit den Lichtfarben Rot, Grün und Blau (RGB). Dieses RGB-Farbmischverfahren finden Sie z.B. bei unseren LED-Strips, RGB-Leucht- mitteln und -Einsätzen.

Zum anderen sind LEDs jedoch auch mit weißer und warmweißer Lichtfarbe erhältlich. Eigentlich handelt es sich dabei meist um blaue LEDs, über deren Chip eine gelbe Phosphorschicht positioniert ist, die durch das blaue Licht gespeist wird und dieses zu- gleich durch ihre gelbe Lichtabstrahlung teilweise überlagert und dadurch in der Summe weiß abstrahlt.
Technisch wirkt die LED wie ein Ventil und lässt elektrischen Strom immer nur in eine Richtung fließen. LEDs müssen daher in Durchflussrichtung betrieben werden. Dazu legt man eine Gleichspannung an und verbindet die Anode mit dem Pluspol sowie die Kathode mit dem Minuspol. Je nach Farbe haben LEDs unterschiedliche Durchflussspannungen, die zwischen 1,8V und 3,6V liegen können.
Bei umgekehrtem Anschluss leuchtet die LED nicht, da sie dann in Sperrrichtung be- trieben wird und kein Strom fließen kann. Wird eine LED irrtümlich mit Wechsel- spannung betrieben, erzeugt sie das sogenannte „50Hz-Flimmern“. Die LED wird dabei einem schnellen Wechsel von Strom in Durchflussrichtung und Sperrrichtung ausgesetzt, was wir als Flimmern wahrnehmen.


PowerLEDs (LEDs höherer Leistung, mit 1, 3, 5W oder höher) stellen erhöhte Anfor- derungen an die Stromkonstanz. Nur bei Verwendung einer bestimmten Stromstärke (z.B. 350mA bei 1W LED oder 700mA bei 3W LED) erreichen sie ihre maximale Hel- ligkeit, ohne dabei zerstört zu werden. PowerLEDs sollten daher grundsätzlich mit Konstantstromquellen betrieben werden. 
Elektronische Bauelemente können Toleranzen von bis zu 10 % aufweisen. Eine Kon- stantstromquelle liefert eine exakte Stromstärke, während die Spannung im Rahmen der Toleranzen schwankt. Dagegen würde eine Konstantspannungsquelle bei gleichbleibender Spannung in ihrer Stromstärke schwanken und zeitweise über den maximal zulässigen Strom ansteigen, was den vorzeitigen Defekt der PowerLED zur Folge hätte. Betreibt man eine weiße PowerLED an einer Konstantstromquelle mit 350mA, so liegt der Spannungswert bei ca. 3,2V. Schließt man nun eine weitere LED in Reihe zu der ersten LED, bleibt der Strom konstant bei 350mA, während die Be- triebsspannung auf ca. 6,4V ansteigt. PowerLEDs müssen also stets in Reihe an die Konstantstromquelle angeschlossen werden. Im Falle einer Parallelschaltung wird der Strom geteilt, so dass der einzelnen LED dann nicht mehr der korrekte Strom zur Ver- fügung steht. Aus diesen Zusammenhängen erklärt sich auch die Notwendigkeit einer ganz be- stimmten Installationsreihenfolge, um die LEDs nicht kurzzeitig zu hohem Strom aus- zusetzen und sie damit zu beschädigen. Grundsätzlich gilt: Zuerst den Sekundärstromkreis (LEDs an Treiber) vollständig anschließen, danach den Primärstromkreis (Treiber an Stromquelle) schließen.
In unseren Katalogen präsentieren wir Ihnen eine Vielzahl von LED-Produkten, die sich die technischen Vorteile der LED-Technik zunutze machen und eine echte Al- ternative zu herkömmlicher Beleuchtungstechnik darstellen.


Effekt- und Dekorationsbeleuchtung war in der Vergangenheit ein Haupteinsatzbe- reich der LED. Waren die früheren Anwendungen jedoch noch auf die Installation von Lichtpunkten und Lichterketten beschränkt, so lösen unsere aktuellen Produkte längst funktionale Beleuchtungsaufgaben. LED-Licht ist erwachsen geworden. So empfehlen sich unsere LED-Einbauleuchten aufgrund ihrer kompakten Bauweise und der minimalen Wärmeabgabe z.B. als Vitrinenbeleuchtung. Die LEDs liefern weißes oder warmweißes Licht ohne infrarote und ultraviolette Anteile und eignen sich daher auch für die Beleuchtung empfindlicher Exponate. Beachten Sie in diesem Zusam- menhang bitte auch unsere Kollektion von LED-Bilderleuchten und -Displayleuchten. Im Außenbereich erfüllt Beleuchtung oftmals nur im Dauerbetrieb wirklich ihren Zweck. Unsere LED-Outdoor-Leuchten profitieren hier von ihrem minimalen Energie- aufwand und der langen Lebensdauer der LED-Lichtquelle. Unser erweitertes Sortiment an LED-Strips bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten überall dort, wo besonders großflächige oder aber sehr kompakte Beleuchtungs- lösungen benötigt werden. Darüber hinaus sind sie je nach Modell dazu geeignet, im Zusammenspiel mit unserer LIM®–Light in Motion–Farbwandeltechnologie, farb- gesteuertes Licht zu liefern.
LED Einbaustrahler
Eine zunehmende Anzahl unserer Produkte verwendet die neuen COB- (Chip On Board) LEDs. Bei dieser Technologie sind die LED-Chips auf Leiterplatten befestigt und mittels Golddrähten verbunden. Die COB-Technik ermöglicht die Herstellung von Flächen-LEDs in sehr unterschied- lichen Bauformen mit extrem hoher Lichtleistung. Flächen-LEDs mit beispielsweise 15W bieten eine Lichtausbeute, die mit einer klassischen 75W Allgebrauchslampe vergleichbar ist. Zukunftsfähigkeit schließlich bieten unsere Retrofit-Lösungen. Gemeint sind damit LED- Leuchtmittel, die zum Austausch herkömmlicher Leuchtmittel für die Nachrüstung be- stehender Leuchten verwendet werden können, die zugleich aber auch die Option bieten, später einmal im Zuge der weiter fortschreitenden technischen Entwicklung weiter zu modernisieren, ohne die Leuchte ersetzen zu müssen. LED-Lösungen mit einer Leistung von 6W, erreichen im Retrofit-Bereich derzeit die Lichtausbeute eines 50W Halogenleuchtmittels. Um eine natürliche Farbwiedergabe zu gewährleisten, ist beim Farbwiedergabe- index auf einen Wert Ra 80 oder größer zu achten.


 

Allgemeine Eigenschaften

 

LEDs als Leuchtmittel und ihre Lichtabgabe haben zum Teil andere Eigenschaften als kon- ventionelle Beleuchtung. Die wichtigsten sind nachfolgend aufgeführt:

UV- UND IR-FREIES LICHT
LEDs erzeugen ein UV- (Ultraviolett) und IR- (Infrarot) freies Licht. Dieses Licht ist be- sonders geeignet, wenn die schädigende Wirkung von UV-Strahlung unerwünscht ist, z.B. bei der Beleuchtung von empfindlichen Exponaten. Auch die Wärmeab- strahlung ist extrem gering, so dass LEDs näher an zu beleuchtenden Objekten po- sitioniert werden können.

HOHE LEBENSDAUER
Bei fachgerechter Anwendung erreichen LEDs eine weitaus höhere Lebensdauer als konventionelle Leuchtmittel. Das wiederum verlängert Wartungsintervalle und kann somit Wartungskosten reduzieren.

KOMPAKTE BAUWEISEN
Aufgrund der geringen Größe und der geringen Wärmeabstrahlung von LEDs sind kompakte Bauweisen möglich. Mit LEDs lassen sich Lichtanwendungen verwirklichen, die mit konventioneller Beleuchtung nur schwer zu realisieren wären.

ENERGIE-EFFIZIENZ
Moderne LEDs erreichen eine weitaus höhere Energieeffizienz als konventionelle Ha- logenbeleuchtung. Künftig werden LED-Produkte noch effizienter werden, so dass Werte wie bei Leuchtstoff- oder Halogen-Metalldampflampen erreicht werden können.

FARBIGES LICHT
Eine herausragende Eigenschaft von LEDs ist die Möglichkeit, farbiges Licht zu erzeu- gen. Auf dieses Thema wird in dem nächsten Kapitel besonders eingegangen.

WEITERE EIGENSCHAFTEN IN STICHWORTEN ...

  • LEDs starten verzögerungsfrei
  • LEDs sind frei von Quecksilber
  • LEDs sind erschütterungsunempfindlich
  • LEDs erzeugen kräftigere Farben als andere farbige Leuchtmittel
  • LEDs vertragen niedrige Temperaturen wesentlich besser als andere Leuchtmittel

    UMGEBUNGSTEMPERATUR
    LEDs vertragen allerdings keine hohen (>50°C) Umgebungstemperaturen und rea- gieren darauf mit einer verkürzten Lebensdauer und einer verringerten Lichtleistung. Vermeiden Sie deshalb direkte Sonneneinstrahlung oder die Nähe zu Wärme erzeu- genden Geräten. Ebenso reagieren LEDs empfindlich auf Feuchtigkeit. Dies erfordert bei Außenanwendungen eine hohe IP-Schutzart.

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